|
Das International Placement Center e.V. (IPC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, angehenden Wirtschaftsingenieuren und Wirtschaftsinformatikern, die an einer Universität studieren, durch attraktive Auslandspraktika das Sammeln unkonventioneller Erfahrungen im Ausland zu ermöglichen. Seit der Gründung im Jahre 1990 hat das IPC mehr als 620 Praktika weltweit vermittelt. Der Großteil der Praktika findet dabei an einem unserer sechs Hauptziele Asien, Australien, Europa, Lateinamerika, Südafrika und USA statt.
Wie kommt das IPC zu Praktika?
Mindestens einmal pro Jahr fliegen Mitglieder des IPC in die jeweiligen Zielorte. Die zwei- bis dreiköpfigen Akquisitions-Teams kontaktieren während des etwa zweiwöchigen Aufenthalts internationale und lokale Unternehmen direkt vor Ort. Dadurch hat das IPC mittlerweile langjährige Partnerschaften zu namhaften Unternehmen aufgebaut, die Jahr für Jahr durch zahlreiche neue Kontakte erweitert werden. In Präsentationen wird das Vereinskonzept erläutert und ein beispielhaftes Praktikumsprofil, das in der Regel projektorientiert ist, entwickelt. Ein typisches IPC-Praktikum besteht aus einer interessanten Projektarbeit, dauert 3 bis 6 Monate und ist in der Regel mindestens so gut bezahlt, dass der Praktikant seinen Lebensunterhalt bestreiten kann bzw. es werden Wohnung und/oder Auto gestellt. Die Auswahl der Zielorte ermöglicht euch unkonventionelle Freizeitaktivitäten sowie sehr dauerhafte Erinnerungen.
Wie kommt nun ein Bewerber zu einem Praktikum?
Hat ein potentieller Praktikant das IPC-Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen, wird er für zwölf Monate in den Kreis der Bewerber für ein Praktikum - kurz "POOL" genannt - aufgenommen. Aus diesem Pool stammen die Kandidaten, die das IPC den Unternehmen vorschlägt. Wenn ein Unternehmen dem IPC einen Praktikumsplatz anbietet, erhält das IPC eine Tätigkeitsbeschreibung und Informationen über die gewünschten Qualifikationen. Diese Stellenbeschreibung wird den Pool-Mitgliedern per E-Mail zugesandt. Bei Interesse kann sich jedes Pool-Mitglied bewerben, indem es die geforderten Unterlagen der (IPC-)internen Kontaktperson schickt. Das IPC schlägt dem Unternehmen 2-4 Bewerber vor, welches daraufhin die endgültige Entscheidung fällt. Auf schriftlichen Antrag (auch per Mail möglich) könnt Ihr jederzeit aus dem Bewerber-Pool ausscheiden, sofern ihr nicht gerade bei einem Unternehmen für eine Praktikumsstelle vorgeschlagen seid.
Warum wird eine Bewerbungsgebühr erhoben?
Für eine verlässliche und reibungslose Zusammenarbeit mit den ausländischen Unternehmen, die uns Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, ist das IPC auf die Ernsthaftigkeit eurer Bewerbungen angewiesen. Ansonsten wird das IPC den Unternehmen gegenüber unglaubwürdig, was die Aufrechterhaltung interessanter Praktikumsplätze gefährdet. Deshalb erhebt das IPC für die Aufnahme in den Bewerber-Pool eine Gebühr von 150 Euro.
- Erfolgt keine Vermittlung eines Praktikums, so wird der komplette Betrag, also 150 Euro zurückgezahlt.
- Dies gilt auch, wenn ihr ohne einen Praktikumsplatz erhalten zu haben auf eigenen Wunsch vorzeitig aus dem Pool ausscheidet und zu diesem Zeitpunkt nicht bei einem Unternehmen vorgeschlagen seid.
- Bei erfolgreicher Vermittlung werden 30 Euro auf jeden Fall einbehalten.
Nach Ableistung des Praktikums werden 20 Euro erstattet, wenn dem IPC ein Erfahrungsbericht (Mindestumfang drei Seiten, hier findet Ihr Richtlinien zur Erstellung des Berichts) vorgelegt wird. Ferner werden 100 Euro erstattet, wenn vom Praktikanten ein Nachfolgepraktikum organisiert wird. Einbehalten wird die Gebühr in voller Höhe allerdings, wenn der Bewerber seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Bewerbung zurückgezogen wird, obwohl die Unterlagen des Kandidaten vom IPC bereits an ein Unternehmen weitergereicht wurden. Die Vermittlungsgebühr in Höhe von 30 Euro deckt nur einen kleinen Teil der Kosten, die dem IPC für die Akquisition der Praktika und der gesamten Vereinsarbeit entstehen. Der weitaus größte Teil wird durch Spenden und Veranstaltungen mit deutschen Unternehmen (Workshops) finanziert. Im Übrigen weist das IPC noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass alle Mitglieder des Vereins ausschließlich ehrenamtlich arbeiten und keinerlei Entschädigung für ihre Arbeit erhalten.
|